Schwermetalle, die wissenschaftlich mit Diabetes in Verbindung gebracht werden
An Diabetes mellitus, einer schweren Stoffwechselstörung, sind mehr als 150 Millionen Menschen weltweit erkrankt. Die Ergebnisse einer Publikation* (Chen et al., 2009 Review) enthüllten giftige Schwermetalle als einen wichtigen Faktor für Diabetes. Die Studie reflektierte Statistiken, die vom Center for Disease Control and Prevention veröffentlicht wurden und zeigte, dass die Diabetesprävalenz zwischen 1991 und 2000 um fast 50 % zunahm. Weiterhin untersuchte man die Auswirkungen von Schwermetallen in vitro, in vivo und bei menschlichen Probanden. Die Metalle Zink, Arsen, Cadmium (Kadmium), Quecksilber und Nickel wurden alle bewertet. Basierend auf dieser Analyse stellte man fest, dass die vier letztgenannten Schwermetalle Diabetes mitverantworten, während Zink die Schwermetallschäden verhindert.
Arsen verursacht Insulinresistenz
Arsen ist ein hochgiftiges Metalloid, das sich leicht in Wasser auflöst und von vielen Pflanzen, einschließlich Reispflanzen, aus dem Boden aufgenommen wird. Neben Erkrankungen des Nervensystems, peripheren Gefäßerkrankungen, endokrinen Störungen und Krebs, kann Arsen die Insulinresistenz steigern.
Cadmium hemmt Insulinfreisetzung, schädigt Insulinrezeptoren
Wie Arsen hat auch das Schwermetall Cadmium keinen nützlichen Zweck im Körper und ist hochgiftig. Cadmium schädigt die wichtigsten Wege, durch die der Körper den Glukosestoffwechsel reguliert. Einige Studien haben gezeigt, dass die Insulinfreisetzung gehemmt wird und die Insulin Rezeptoren geschädigt werden. Außerdem hat sich gezeigt, dass Cadmium die Glukosetoleranz bei Ratten beeinträchtigt.
Quecksilber erhöht den Glukosespiegel im Urin
Patienten, die an einer organischen Quecksilbervergiftung litten, wiesen erhöhte Glukosewerte im Urin auf. Daraus wurde abgeleitet, dass erhöhte Quecksilberwerte ein ursächlicher Faktor bei der Bildung von Diabetes sein könnten. Organische oder anorganische Quecksilberverbindungen sind bekannt dafür, Zellschäden in verschiedenen Zelltypen zu induzieren, wie z.B Nierenzellen, Astrozyten, epithelische Zellen und Betazellen der Bauchspeicheldrüse.
Mangel an Spurenelementen fördert Diabetes
Viele dieser Effekte werden durch die Exposition gegenüber Nickel noch verschärft, ein weiteres Schwermetall, das sich in Körperorganen und Gewebe ansammelt, vor allem, wenn nützliche Spurenelemente wie Zink fehlen. Mit anderen Worten, ein Überschuss an schädlichen Metallen in Kombination mit einem Mangel an nützlichen Metallen ist ein Rezept für chronische Krankheiten, und ein fast sicherer Weg zur Entwicklung von Diabetes.
*https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21099269/